ERNÄHRUNG & HAARE

Welche Nährstoffe fördern das Haarwachstum?

Die richtigen Nährstoffe können Haarausfall verlangsamen und das Nachwachsen unterstützen – besonders nach einer Haartransplantation.

Die wichtigsten Nährstoffe für gesundes Haar

Eisen & Ferritin

Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für diffusen Haarausfall, besonders bei Frauen. Ferritin-Werte unter 40 ng/ml können zu verstärktem Haarausfall führen. Nahrungsquellen: rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Spinat.

Biotin (Vitamin B7)

Biotin ist essenziell für die Keratinproduktion. Ein Mangel führt zu brüchigen Haaren und Haarausfall. Nahrungsquellen: Eier, Nüsse, Süßkartoffeln. Supplementierung oft bei Mangel notwendig.

Zink

Zink spielt eine Schlüsselrolle in der Haarfollikel-Reparatur und -Regeneration. Mangel ist häufig bei veganer Ernährung. Quellen: Austern, Fleisch, Kürbiskerne, Bohnen.

Vitamin D

Vitamin-D-Mangel wird mit Alopecia areata und diffusem Haarausfall in Verbindung gebracht. In Deutschland ist ein Mangel besonders im Winter verbreitet. Sonnenlicht und Supplementierung helfen.

Protein

Haare bestehen hauptsächlich aus Keratin – einem Protein. Unzureichende Proteinzufuhr führt direkt zu schwächerem Haarwachstum. Ziel: mindestens 1–1,2 g Protein pro kg Körpergewicht täglich.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3 unterstützt die Durchblutung der Kopfhaut und reduziert Entzündungen. Quellen: fetter Fisch, Leinsamen, Walnuss, Fischkapseln.

Nährstoffe nach Haartransplantation besonders wichtig

Nach einer Haartransplantation ist eine ausreichende Nährstoffversorgung entscheidend für die Graft-Überlebensrate und die Qualität des nachwachsenden Haars. Kliniken wie Elithair empfehlen ihren Patienten nach dem Eingriff gezielte Ergänzungsprogramme, um das Heilungsergebnis zu optimieren.

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