Risiken

Haartransplantation Risiken

Ganz egal, ob der Eingriff in Deutschland, Österreich, Schweiz oder einem anderen Land durchgeführt wird, es ist nicht möglich, immer alle Haartransplantation Risiken auszuschließen. Das Gute vorweg: Sie sind, verglichen mit anderen Schönheitsoperationen, gering. Dennoch ist es wichtig, Menschen, die eine Haartransplantation in Betracht ziehen, über die möglichen Nebenwirkungen zu informieren. Bei seriösen Anbietern werden sie im Beratungsgespräch ausführlich besprochen. Die Ursache verschiedener Fehler liegt oftmals in einer unzureichenden Qualifikation des Haarchirurgen und einer ungenügenden Beachtung von medizinischen Standards. Doch welche können auftreten?

Haartransplantation Risiken – es kommt selten zu Komplikationen, wenn der Eingriff durch einen Experten erfolgt

Ein ausführliches Gespräch, gute Vorbereitung und Planung und ein qualifiziertes Team sorgen dafür, dass es bei der Haartransplantation nur sehr selten zu Komplikationen oder Nebenwirkungen kommt. Dass kein Haarwachstum einsetzt, ist relativ unwahrscheinlich, da Haarwurzeln bis ans Lebensende ihre genetischen Informationen behalten. Die verpflanzten Haarfollikel müssen sich nach der Haartransplantation jedoch vom Eingriff erholen und wachsen nach einer Ruhephase wieder ganz natürlich nach. Daher ist etwas Geduld nötig. Kein operativer Eingriff ist gänzlich risikofrei, doch die Haartransplantation verbirgt die wenigsten Risiken. Nichts desto trotz begünstigen verschiedene Umstände Haartransplantation Risiken bzw. unerwünschte Folgeerscheinungen. Die hauptsächlichste Gefahr besteht in der Regel darin, dass der Eingriff von einem nicht ausreichend qualifizierten Haarchirurg durchgeführt wird und es somit während der Behandlung zu Fehlern kommt.

Unnatürliches Ergebnis aufgrund fehlender Erfahrung

Vom Operateur hängt zum großen Teil auch ab, wie das Ergebnis wird. Unerfahrene Haarchirurgen können das Haar beispielsweise entgegen der Wuchsrichtung transplantieren. Dadurch wird immer zu sehen sein, an welcher Stelle die Haartransplantation erfolgt ist. Wer sich einen wirklichen Spezialisten sucht, muss solche Haartransplantation Risiken nicht befürchten. Wenn die ursprüngliche Wuchsrichtung während des Eingriffs beachtet wird, wird ein Ergebnis entstehen, bei dem der natürliche Haarwuchs unterstützt wird. Der behandelnde Arzt sollte für ein natürliches Erscheinungsbild stets die Farbe, Struktur sowie die Wuchsrichtung der Haare beachten. Grundsätzlich gilt: Je erfahrener der Arzt ist, desto geringer sind auch die Haartransplantation Risiken und desto besser und natürlicher ist das Ergebnis. Die meisten verpflanzten Haarwurzeln werden ohne Probleme integriert. Für jedes Transplantat wird die Erfolgsrate der Transplantation mit ungefähr 95 Prozent angegeben, aber es kann eben nicht garantiert werden.

Welche Komplikationen sind möglich? Schmerzen und je nach gewählter Methode Narben

Die Operation an sich ist eher klein und die Narkose leicht. Dennoch ist es möglich, dass während der Haartransplantation oder danach Schmerzen auftreten, doch dagegen kann ein Schmerzmittel verabreicht werden. Da meist eine lokale Betäubung zum Einsatz kommt, können die Schmerzen in der Regel sehr gering gehalten werden. Nach der Transplantation sind gewöhnlich keine Schmerzen zu erwarten. Möglicherweise tritt ein Ziehen oder Spannungsgefühl auf. Zu den weiteren möglichen Haartransplantation Risiken gehört, dass transplantierte Haare eventuell nicht anwachsen und es somit erneut zu kahlen Stellen kommt. In diesem Fall muss die Haartransplantation wiederholt werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Im Entnahmebereich kann der sogenannte Shock Loss auftreten. Hierbei handelt es sich um ein Gewebetrauma im benachbarten Bereich, der in diesen Gebieten zu Haarausfall führt. Dieser Effekt ist allerdings meist nur temporärer Natur.

Narbenbildung – bei unmodernen Methoden eine der möglichen Haartransplantation Risiken

Je nach gewählter Methode kann es zu einer Narbenbildung kommen, beispielsweise bei der FUT Methode. Hier wird am Hinterkopf ein kompletter Hautstreifen entnommen, sodass es zur länglichen Narbenbildung kommt. Die Narbe kann lediglich mit ausreichend langen Haaren, die darüber wachsen, verdeckt werden. Die FUE Methode ist eine Weiterentwicklung der bewährten FUT Methode. Der große Unterschied liegt hierbei darin, dass einzelne Haarfollikeleinheiten extrahiert werden und nicht wie bei der FUT Methode ganze Hautstreifen. Bei der FUE Methode kommt es daher kaum zur Narbenbildung. Die entstandenen Wunden sind dank der winzigen Öffnungen, die hier entstehen, sehr klein und heilen gewöhnlich sehr gut ab. Die extrahierten Haarwurzeln können besser und effizienter weitergenutzt werden. Narben sind auch bei einer Wundheilungsstörung möglich, beispielsweise durch das Eindringen von Bakterien in die Wunde. Dann dauert es eine gewisse Zeit, bis die Wunden abheilen. Narben können zu Schmerzen führen, aber die meisten Narben sind sehr klein und unauffällig.

Blutungen, Schwellungen und Infektionen

Zudem sind Blutungen und Schwellungen möglich, doch diese lassen meist nach kurzer Zeit nach. Schwellungen können nach dem Eingriff im Bereich der Stirn und Augen entstehen, doch sie lösen sich meistens in wenigen Tagen wieder auf. Für eine optimale Wundheilung ist es wichtig, dass die hygienischen Standards eingehalten werden. Hautrötungen können auftreten, doch diese sind nicht dramatisch und verschwinden relativ schnell wieder. Das Infektionsrisiko ist im Vergleich zu anderen Operationen bei der Haartransplantation vergleichsweise gering, denn die Kopfhaut wird stark durchblutet. Somit ist das Risiko automatisch geringer als bei anderen Körperregionen. Doch es kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Mangelnde Hygiene während der Haartransplantation steigert das Infektionsrisiko stark.

Fazit

Wie bei nahezu allen medizinischen Eingriffen sind auch einige Haartransplantation Risiken möglich. Bei einer mehrjährigen Erfahrung des Haarchirurgen und der Auswahl einer fortschrittlichen Methode sind sie jedoch, verglichen mit anderen Eingriffen, eher gering. Bei den meisten Chirurgen ist die Erfolgsrate ziemlich gut. Aufklärung und Offenheit über eventuelle Haartransplantation Risiken sollte im ärztlichen Beratungsgespräch das oberste Gebot sein. Vorliegende Erkrankungen, Gewohnheiten, Allergien oder sonstige Besonderheiten, die vielleicht bei früheren Behandlungen aufgetreten sind, können eine Rolle spielen und sollten im Vorfeld erfragt werden. Dadurch kann das individuelle Risiko für irgendwelche Komplikationen besser eingeschätzt werden. Eine vernünftige Haartransplantation beginnt nicht nur mit einer guten Beratung, sondern auch einer umfassenden Analyse der Haarsituation sowie des Haarausfalls. Dann können die realistischen Möglichkeiten und Risiken der Haartransplation gut übermittelt werden.


 
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