Lamotrigin und Haarausfall – zum Glück eher selten

Lamotrigin und Haarausfall

Leiden Sie an Epilepsie, wird zur Behandlung häufig Lamotrigin verordnet, da es schnell wirksam und gut verträglich ist. Lamotrigin und Haarausfall sind eher selten, denn Haarausfall gehört zu den selteneren Nebenwirkungen des Antiepileptikum. Bei Lamotrigin und Haarverlust können Sie darauf hoffen, dass die Haare wieder nachwachsen, wenn Sie das Medikament nicht mehr benötigen.

Lamotrigin und Haarausfall – Nutzen überwiegt

So wie alle Medikamente hat auch Lamotrigin Nebenwirkungen, auf die der Hersteller hinweisen muss. Die Nebenwirkungen müssen nicht bei jedem Patienten auftreten und sind je nach der Veranlagung des Patienten unterschiedlich stark. Das Auftreten der Nebenwirkungen ist auch abhängig von der Dosierung des Medikaments.

Ein Haarausfall gehört zu den seltenen Nebenwirkungen. Bei der Einnahme von Lamotrigin kann es zu Hautausschlägen mit Flecken, zu Juckreiz, zu Kopfschmerzen, zu verstärkter sexueller Erregbarkeit und zu Schwindel kommen. Häufig sind auch Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Auch Augenzittern, unwillkürliche Bewegungsstörungen, Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen können häufige Nebenwirkungen sein. Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen gehört verstärkte Aggressivität. Gefährlich können verschiedene Veränderungen der Haut und der Schleimhaut sein.

Der Arzt wägt ab, ob die möglichen Nebenwirkungen in einem vernünftigen Verhältnis zum zu erwartenden Nutzen stehen. Bei Lamotrigin wird der Nutzen höher als die möglichen Nebenwirkungen eingeschätzt. Haarausfall ist ein kosmetisches Problem und sollte nicht gegen die Anwendung von Lamotrigin sprechen.

Was Sie bei der Anwendung von Lamotrigin beachten sollten

Das Nervensystem sendet Botenstoffe aus. Die Aussendung von Botenstoffen ist gestört, wenn es zu Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems kommt. Die Folge kann eine Epilepsie sein, die sich mit Krämpfen bemerkbar macht. Lamotrigin macht das Nervensystem weniger anfällig gegen Übererregbarkeit und wirkt epileptischen Anfällen entgegen.

Da Lamotrigin auch eine stimmungsaufhellende Wirkung besitzt, kann es zur Vorbeugung von Depressionen verordnet werden. Lamotrigin ist gut verträglich und wird zur Monotherapie und in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet. Die Anwendung erfolgt über einen längeren Zeitraum. Zu Beginn der Behandlung wird die Dosis langsam gesteigert.

Ist die Behandlung beendet, wird das Medikament meistens nicht sofort abgesetzt, sondern die Dosis wird zunächst verringert. Müssen Sie das Medikament nicht mehr einnehmen, kann das Problem Lamotrigin und Haarverlust der Vergangenheit angehören. Lamotrigin kann zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Bei verschiedenen Erkrankungen können Gegenanzeigen bestehen. Sie sollten Ihren Arzt, wenn er Ihnen Lamotrigin verordnet, über

  • Einnahme von Medikamenten
  • Vorerkrankungen
  • bestehende Erkrankungen
  • Allergien und Unverträglichkeiten

informieren. Er entscheidet, ob eine Anwendung von Lamotrigin sinnvoll ist. Treten Nebenwirkungen ein, sollten Sie das dem Arzt mitteilen. Das ist jedoch nicht bei Haarausfall erforderlich, denn Haarausfall ist nur ein geringes Problem. Eine schwerwiegende Nebenwirkung kann eine lebensbedrohliche Veränderung von Haut und Schleimhaut sein. In diesem Fall sollten Sie den Arzt informieren. Sie müssen dann das Medikament absetzen. Es darf Ihnen nie mehr wieder verordnet werden.

Wie sich ein Haarausfall bei der Anwendung von Lamotrigin bemerkbar macht

Müssen Sie Lamotrigin einnehmen, kommt es selten zu einem Haarausfall. Dieser Haarausfall macht sich auf dem gesamten Kopf gleichmäßig bemerkbar. Es handelt sich um einen diffusen Haarausfall. Die Haare werden immer dünner und fallen aus. Die Kopfhaut wird durch die Haare sichtbar. Bei der Einnahme von Lamotrigin ist ein Totalverlust aller Haare jedoch eher unwahrscheinlich.

Der Haarausfall kann stoppen, wenn sich der Körper bereits an das Medikament gewöhnt hat. Wird das Medikament abgesetzt, ist die Ursache des Haarausfalls beseitigt. Die Haare können nach mehreren Wochen wieder nachwachsen. Sie müssen keine Haartransplantation vornehmen lassen, da in den meisten Fällen die Haare wieder nachwachsen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Haarwurzeln noch nicht abgestorben sind.

Warum eine Haartransplantation nicht sinnvoll ist

Lamotrigin und Haarverlust sind selten, da Haarausfall keine typische Nebenwirkung von Lamotrigin ist. Kommt es bei Ihnen zu einem Haarausfall, müssen Sie keine Haartransplantation vornehmen lassen. Nehmen Sie das Medikament nicht mehr ein, ist die Ursache für den Haarverlust beseitigt. Eine Haarverpflanzung ist überflüssig, da die Haare wieder nachwachsen.

Alternative Methoden zur Förderung des Haarwachstums

Nehmen Sie Lamotrigin ein, können Sie den Haarausfall stoppen oder verzögern, indem Sie verschiedene alternative Behandlungsmethoden wählen. Bevor Sie eine dieser Methoden anwenden, sollten Sie das mit Ihrem Arzt besprechen. Der Arzt kann entscheiden, ob die entsprechende Behandlungsmethode für Sie geeignet ist.

Beim Microneedling werden mit einem Dermaroller, der mit feinen Nadeln ausgestattet ist, winzige Verletzungen auf der Kopfhaut erzeugt. Beim Abheilen der Verletzungen wird das Wachstum der Haare angeregt.

Die Sauerstofftherapie führt zu einem kräftigeren Haarwachstum. Genau wie die Sauerstofftherapie regt die Softlasertherapie das Wachstum der Haare an. Bei der Mesohairtherapie wird ein Cocktail aus Wirkstoffen abhängig von den Bedürfnissen Ihrer Kopfhaut in die Kopfhaut gespritzt.

Alle diese Methoden können angewendet werden, wenn noch die Haarwurzeln vorhanden sind. Die Haarwurzeln werden bei der Behandlung zur Bildung neuer Haare stimuliert. Dort, wo noch Haare vorhanden sind, können die Haare kräftiger nachwachsen.

Haarwachstum mit natürlichen Mitteln anregen

Nehmen Sie Lamotrigin ein und zeigt sich bei Ihnen ein Ausfall der Haare, können Sie ihn mit natürlichen Mitteln stoppen oder verzögern. Arganöl können Sie erwärmen und auf die Kopfhaut auftragen. Es hat eine beruhigende Wirkung und regt das Wachstum der Haare an. Bockshornklee können Sie als Kapseln anwenden, um das Haarwachstum anzuregen. Auch Tee aus Bockshornklee stimuliert da Haarwachstum. Er kann nicht nur getrunken, sondern auch auf die Kopfhaut aufgetragen werden.

Fazit: Bei der Anwendung von Lamotrigin ist Haarverlust selten

Mit Lamotrigin wird Epilepsie behandelt. Das Medikament wirkt stimmungsaufhellend und kann auch zur Vorbeugung von Depressionen verwendet werden. Lamotrigin und Haarausfall sind selten. Der Haarausfall kann mit alternativen Methoden verzögert oder gestoppt werden. Lamotrigin hat noch verschiedene andere Nebenwirkungen, die nicht bei jedem auftreten müssen.