Haarausfall durch Heparin behandeln

Haarausfall durch Heparin behandeln

Haarausfall durch Heparin wird durch die Einnahme des gleichnamigen Arzneimittels ausgelöst. Dabei findet der Haarverlust schrittweise und über einen längeren Zeitraum hinweg statt. Allerdings tritt das Symptom nicht bei jedem Mann, der dieses Medikament einnimmt auf.

Es lohnt sich also, dass Sie Ihre Kopfhaut im Blick behalten. Schon bei den ersten Symptomen sollten Sie sich zu Ihrem Arzt begeben. Mitunter kann er Ihnen ein alternatives Medikament vorschlagen oder Ihnen Mittel gegen den Haarausfall verschreiben.

Dadurch zeichnet sich Heparin aus

Heparin ist ein Medikament, das Ärzte zur Blutverdünnung verschreiben. Oft wird es prophylaktisch nach Operationen eingenommen. Es hilft dabei, dem Entstehen einer Thrombose und damit der Lungenembolie oder dem Vorhofflimmern entgegenzuwirken. Bei einer langfristigen Einnahme von Heparin, kann es zum Verlust der Kopfhaare kommen. Die wird durch die

Wie ist bei drohendem Haarverlust vorzugehen?

Haben Sie den Verdacht, dass das Medikament bei Ihnen Haarausfall auslöst, sollten Sie sich zuerst an Ihren behandelnden Arzt wenden. Denn wird Haarausfall durch Heparin nicht behandelt, können sich die Symptome mit der Zeit verschlimmern.

Auf keinen Fall dürfen Sie das Medikament auf eigene Faust absetzen. Dadurch könnten Sie Ihre Gesundheit massiv gefährden.

So macht sich Haarverlust durch Heparin bemerkbar

Der Haarausfall bei der Einnahme des Medikaments geht Schritt für Schritt vonstatten. In den seltensten Fällen kommt es zu einem schubweisen Ausfall mehrerer Haare. Zuerst wird sich Ihr Haar lichten, wobei die Kopfhaut an immer stärker durchscheint.

Das Haar wird dabei dünner und erscheint glanzlos. Bemerkbar macht sich der Haarverlust in der ersten Phase dadurch, dass Sie immer mehr Kopfhaare in der Bürste oder auf Ihrem Kissen finden. In dieser Phase ist schnelles Handeln angesagt. Denn mitunter können Sie den Verlust der Kopfhaare durch eine rechtzeitige Behandlung aufhalten.

Welche Männer sind besonders gefährdet?

Nicht bei jedem Mann tritt nach der Einnahme von Heparin Haarausfall ein. Doch es gibt Männer, die auf den Inhaltsstoff empfindlicher reagieren. Gefährdet sind Sie vor allem dann, wenn Sie einen ungesunden Lebensstil pflegen und Ihr Körper schon vor der Behandlung nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wurde.

In diesem Fall reicht schon eine geringe Belastung aus, um den Haarverlust auszulösen. Denn bei der Einnahme von Heparin wird der Haarausfall durch eine Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff ausgelöst.

Der Körper schaltet in diesem Fall auf Sparflamme und versorgt nur die überlebensnotwendigen Zellen mit Energie. Die Haare spielen hier eine untergeordnete Rolle. Nach einiger Zeit werden Sie brüchig, bis sie schließlich vollständig ausfallen.

Bedenken Sie, dass der Haarverlust nicht sofort nach der Einnahme von Heparin auftritt. Es können also getrost mehrere Monate verstreichen, bis sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Behalten Sie also Ihre Kopfhaut im Blick. Auf diese Weise können Sie schon bei den frühen Anzeichen von Haarverlust die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

Lässt sich die Haarpracht durch eine Transplantation zurückerlangen?

Viele Männer, bei denen die Haarpracht vermehrt ausfällt, spielen mit dem Gedanken, sich einer Haarverpflanzung zu unterziehen. Doch nicht immer ist dieser Eingriff für Sie die richtige Wahl. Behalten Sie im Hinterkopf, dass jede Operation eine Belastung für den Körper darstellt.

Außerdem ist die Transplantation für Sie mit hohen Ausgaben verbunden. Bei den meisten Männern wachsen die Haare, welche durch die Einnahme von Heparin ausgefallen sind, nach dem Absetzen des Medikaments wieder nach. Dies macht den Eingriff nicht nur überflüssig, sondern kann auch das Ergebnis negativ beeinflussen.

Bevor Sie sich für eine Eigenhaarverpflanzung entscheiden, sollten Sie sich ausführlich beraten lassen. Dafür wenden Sie sich am besten an die betreffende Klinik. Ein seriöser Anbieter steht Ihnen bei Ihren Fragen gerne zur Verfügung und schafft Unklarheiten aus der Welt.

Außerdem wird er Sie und damit Ihre körperliche Verfassung samt der Haarstruktur genau unter die Lupe nehmen. Denn für den dauerhaften Behandlungserfolg ist es wichtig, dass Sie gesund sind.

Gibt es Alternativen zur Haarverpflanzung?

Kommt die Haartransplantation für Sie nicht in Frage, müssen Sie sich nicht mit dünnem Haar und kahlen Stellen abfinden. Denn für die Dauer der Einnahme von Heparin können Sie Ihr Haupthaar mit nährstoffreichem Shampoo pflegen. Auf diese Weise versorgen Sie das Kopfhaar von außen mit den benötigten Nährstoffen.

Außerdem ist es hilfreich, wenn Sie einen gesunden Lebensstil pflegen. Nehmen Sie viel Obst und Gemüse und nur wenig Fett und Zucker zu sich. Wahlweise können Sie Ihre Ernährung auch durch Nahrungsergänzungsmittel abrunden. Hierbei müssen Sie sich aber in Geduld üben. Denn zumeist dauert es einige Monate, bis deutliche Besserung eintritt.

Fazit – lässt sich Haarausfall durch Heparin verhindern?

Nicht bei jedem Mann lässt sich Haarverlust durch Heparin vermeiden. Allerdings stehen Ihnen mittlerweile etliche Behandlungsmethoden für dieses Leiden zur Verfügung. Wenden Sie sich dafür am besten an einen Spezialisten.

Er kann Ihnen mitunter ein alternatives Arzneimittel oder eine effektive Behandlungsmethode gegen den Haarverlust verschreiben. Wichtig ist, dass Sie früh handeln. Denn ist der Haarausfall noch nicht zu weit fortgeschritten, lässt er sich besser behandeln. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie eine Transplantation in Erwägung ziehen.