Haarausfall kann durch Krankheiten entstehen

Haarausfall kann durch Krankheiten entstehen

Haarverlust durch Krankheiten kann Sie in jedem Alter treffen. Auch bei jungen Männern kommt es manchmal zum Verlust des Kopfhaars. Dabei ist das Leiden für Sie in der Regel nicht gefährlich.

Trotzdem sollten Sie sich zu einem Arzt begeben, wenn Ihnen die Haare ausfallen. Denn manchmal steckt eine ernste Erkrankung hinter dem Haarausfall.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie bei Haarverlust vorgehen müssen und wann er gefährlich ist.

Haarausfall ist keine Krankheit

Haarverlust ist eigentlich keine Krankheit. Trotzdem wollen viele Männer das Leiden behandeln lassen. Denn fallen die Kopfhaare aus, so nagt dies am Selbstwertgefühl.

Denn die meisten Menschen fühlen sich ohne ihre Haare nicht mehr attraktiv. Mittlerweile lässt sich der Haarausfall gut behandeln. Bevor Sie sich mit den einzelnen Therapien vertraut machen, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

Er kann die Ursache für Ihr Leiden feststellen. Bedenken Sie, dass Haarverlust auch durch Krankheiten ausgelöst wird.

Ist Haarausfall eine Krankheit?

Eine klassische Krankheit ist Haarausfall nicht. Für den Körper stellt der Verlust Ihres Kopfhaars keine Gefahr dar. Konkret heißt dies, dass Sie bei Haarausfall nicht um Ihre Gesundheit besorgt sein müssen.

Allerdings kann der Haarverlust eine psychische Belastung nach sich ziehen. Denn für viele Männer ist der Ausfall des Kopfhaars mit Scham verbunden. Sie fühlen sich dadurch nicht mehr attraktiv, wodurch es vermehrt zu gedrückter Stimmung kommt.

Daher ist bei Haarausfall manchmal doch Handlungsbedarf geboten. Allerdings sollten Sie keine voreilige Entscheidung treffen. Informieren Sie sich im Vorfeld über Ihre Optionen und klären Sie unbedingt die Ursache für den Haarverlust ab.

Wird Haarausfall durch Krankheiten ausgelöst?

Haarverlust ist keine Krankheit. In einigen Fällen ist es aber durchaus möglich, dass körperliche Leiden zum Ausfall der Haare führen. Vor allem Infektionen, die das Immunsystem angreifen und nicht abheilen, haben oft den Verlust der Haarpracht zu Folge.

Besonders häufig führen lange anhaltende Entzündungen des Verdauungstraktes zu einer Schädigung der Haarstruktur. Denn der Darm ist der Sitz des Immunsystems. Wird er über längere Zeit geschwächt, leiden auch Ihre Abwehrkräfte unter diesem Zustand.

Dasselbe gilt für Krankheiten, die Ihr Nervensystem angreifen. Zu erwähnen ist hier unter anderem Multiple Sklerose. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Erkrankung ebenfalls zum Verlust des Haupthaars führen.

Haarverlust durch Krankheiten ist also durchaus möglich. Umso wichtiger ist es, dass Sie beim Ausfall der Kopfhaare den Ursachen auf den Grund gehen.

Ein Besuch beim Arzt bringt Aufschluss

Wollen Sie der Ursache für Ihren Haarverlust auf den Grund gehen, sollten Sie beim Arzt vorbeischauen. Er wird bei Ihnen eine Reihe von Tests durchführen. So ist es ihm möglich, sich ein umfassendes Bild von Ihrem Gesundheitszustand zu machen.

So wird er sich unter anderem Ihre Kopfhaut und Ihre Haare genau ansehen. Dabei führt er die „Zupfprobe“ durch, um zu ermitteln, ob bei Ihnen überhaupt ein Haarausfall vorliegt.

Falls Verdacht auf eine Hautkrankheit besteht, entnimmt er von Ihrem Kopf eine Gewebeprobe. Des Weiteren ist die Blutuntersuchung Bestandteil der Diagnostik. Mit ihr erfährt der Arzt, ob bei Ihnen ein Mangel vorliegt.

Sind alle Tests negativ und fallen Ihre Haare trotzdem aus, ist davon auszugehen, dass das Leiden genetisch ist. Die androgenetische Alopezie verursacht – abgesehen vom Verlust des Haupthaars – keine Beschwerden. Allerdings spricht sie sehr gut auf die Transplantation an.

Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Sinn macht eine Haarverpflanzung nur dann, wenn die Ursache für Ihren Haarverlust abgeklärt wurde. Wird der Haarausfall durch Krankheiten verursacht, müssen Sie zuerst die Grunderkrankung behandeln.

Andernfalls kann es dazu kommen, dass auch die neu verpflanzten Haare durch Ihre Krankheit angegriffen werden. Sind Sie jedoch gesund oder wurde die Ursache für den Haarverlust erfolgreich behandelt, steht einer Haarverpflanzung nichts mehr im Weg.

Bevor der Arzt den Eingriff bei Ihnen durchführt, wird er Sie ausführlich beraten. Denn es ist wichtig, dass Sie als Patient die richtige Erwartungshaltung haben.

Während die Eigenhaarverpflanzung zwar durchaus dazu imstande ist, kahle Stellen zu verdecken, so ist es unrealistisch, sich dadurch eine jugendliche Haarstruktur zu erwarten.

Außerdem wird der Experte einen Blick auf Ihren Kopf werfen. Nur so ist es ihm möglich, den Verlauf der Haarlinie zu bestimmen – immerhin soll das Ergebnis natürlich aussehen. Die Transplantation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Welche Alternativen gibt es zur Haarverpflanzung?

Nicht jeder Mann will sein Geld in eine kostspielige Haartransplantation investieren. Das ist auch nicht immer notwendig. Heute entscheiden sich viele Betroffene für alternative Therapien.

Eine davon ist die Haarpigmentierung. Sie ist günstiger als die Haarverpflanzung und erfordert keine Operation. Anstatt dessen wird dabei mithilfe von Pigmenten eine Kurzhaarfrisur simuliert.

Die Fachkräfte analysieren im Vorfeld Ihre Haarlinie, sodass das Endergebnis natürlich wirkt. In der Regel verblassen die Pigmente nach drei Jahren und können dann erneuert werden.

Der Nachteil dieser Methode ist, dass es sich um eine rein optische Maßnahme handelt – lange Haare kriegen Sie dadurch nicht. Viele Männer wollen Ihre Haare zudem mit Mitteln wie Minoxidil oder Finasterid zum Wachsen anregen.

Hier müssen Sie sich vor Augen halten, dass es sich um einen langwierigen Prozess handelt. Ob die Behandlung mit den Substanzen erfolgreich ist, zeigt sich frühestens nach sechs Monaten.

Auch müssen Sie die Mittel dauerhaft anwenden – setzen Sie sie ab, fallen Ihnen die Haare wieder aus.

Fazit – Haarausfall ist keine Krankheit

Eine Krankheit ist der Haarverlust nicht. Trotzdem entscheiden sich viele Betroffene für Therapien wie eine Haartransplantation. Bevor Sie Ihr Geld für diesen Eingriff ausgeben, sollten Sie sich beraten lassen.

Es ist außerdem wichtig, dass Sie der Ursache für den Haarverlust auf den Grund gehen. Denn oft wird er tatsächlich durch eine ernste Erkrankung ausgelöst. Aufschluss über die Ursache bringt Ihnen ein Arztbesuch.

Er kann nicht nur etwaige körperliche Leiden, sondern auch die Art des Haarausfalls diagnostizieren.