Miniaturisierung der Haare

Miniaturisierung der Haare

Für viele Männer ist ein Glatzkopf weder besonders erstrebenswert noch finden sie es sexy, wenn die Geheimratsecken immer höher werden und die Haare am Hinterkopf immer lichter.

Natürlich gibt es auch die Sorte Mann, aber auch Frauen wagen es, ganz mutig zu Schere und Rasierer zu greifen, um den letzten verbliebenen Haaren vollends den Garaus zu machen. Anschließend tragen sie ihre Glatze mit Stolz.

Allerdings gibt es natürlich auch Betroffene, die extrem unter dem Verlust ihrer Haare leiden, was sich sogar zu ernsten psychischen Problemen auswachsen kann.

Die am häufigsten verbreitete Form von Haarausfall ist die androgenetische Alopezie (AGA), also der erblich bedingte Haarausfall. Ein Begriff, der immer wieder in Zusammenhang damit auftaucht, ist „Miniaturisierung der Haare.“

Doch was hat es damit eigentlich auf sich?

Miniaturisierung der Haare – was ist das überhaupt?

Haarausfall ist ganz nüchtern betrachtet in erster Linie ein völlig normaler körperlicher Vorgang. Unsere Haare durchlaufen bestimmte Lebenszyklen. Ist das Ende eines solchen Zyklus‘ erreicht, stirbt das Haar ab, fällt aus und schafft so Platz für neues. Jeder Mensch verliert im Schnitt 100 Haare am Tag.

Dramatisch wird es erst dann, wenn diese Haare nicht mehr nachwachsen oder eben immer spärlicher. Bei der androgenetischen Alopezie verschwinden die Haare nicht von einem Tag auf den anderen. Zunächst wachsen sogenannte Flaumhaare, die nicht mehr so stark und vor allem nicht mehr so dick sind wie „normale Haare“. Sie werden maximal nur noch 1cm lang und sind etwa 0,04 mm dick. Im weiteren Verlauf stellen die Haarfollikel die Produktion neuer Haare ganz ein und sterben ab. So entstehen die kahlen Stellen. Durch die Miniaturisierung der Haare werden diese natürlich immer dünner und wirken schütter.

Doch was sind die Ursachen der Miniaturisierung der Haare? Bei dem erblich bedingten Haarausfall reagieren die Haarfollikel auf das Androgen DHT, das wiederum aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet wird. Das Androgen wirkt sich auf die Wachstumsphasen der Haare aus, die Zyklen werden immer kürzer und das Haar wächst dünner nach, so lange bis irgendwann überhaupt keine Haare mehr sprießen.

Warum genau das so ist und warum nicht alle Haare auf dem Kopf davon betroffen sind, konnte wissenschaftlich (bis jetzt) noch nicht vollständig abgeklärt werden. Fakt ist allerdings, dass die Follikel, die schrumpfen eine vermehrte Anzahl von Andockstellen für das Testosteron aufweisen.

Bei Männern setzt der Anlagebedingte Haarausfall meistens in den frühen Zwanzigern ein. Ein relativ typisches Zeichen für eine beginnende androgenetische Alopezie sind die berühmten Geheimratsecken.

Aber auch Frauen bleiben nicht von der Miniaturisierung der Haare verschont und von kahlen Stellen, die irgendwann entstehen.

Bei der Damenwelt setzt der erblich bedingte Haarausfall allerdings meist sehr viel später ein, nämlich mit den Wechseljahren. Das liegt daran, dass in dieser Phase der Hormonhaushalt im weiblichen Körper durcheinander gerät. Es wird weniger Östrogen produziert, wodurch das Testosteron die Oberhand gewinnt. Bei Frauen beginnt der erblich bedingte Haarausfall entlang des Mittelscheitels. Dieser wird immer lichter bis sich dann kahle Stellen bilden.

Der wissenschaftliche Name für den erblich bedingten Haarausfall lautet übrigens Alopecia Androgenetica, abgekürzt AGA.

Androgenetische Alopezie – was kann ich tun

Die Ursache für die Miniaturisierung der Haare, für die androgenetische Alopezie liegt -wie der Name schon verrät – in den Genen.

Trotzdem müssen Sie sich mit dem Zustand des Haarverlusts und der Miniaturisierung nicht abfinden. In der Anfangsphase können Sie beispielsweise Koffeinshampoos oder Shampoos, die Minoxidil enthalten, verwenden.

Es gibt auch Medikamente wie Finasterid, besser bekannt unter dem Handelsnamen Propecia. Diese können allerdings massive Nebenwirkungen haben, da sie in den männlichen Hormonhaushalt eingreifen. Frauen dürfen Finasterid gar nicht einnehmen.

Ist der Haarausfall schon weiter fortgeschritten, können Sie über eine Haartransplantation nachdenken. Eine Eigenhaarverpflanzung ist die einzige Therapie, die langfristig und vor allem nachhaltig bei erblich bedingtem Haarausfall Abhilfe schafft. Shampoos mit Minoxidil oder Koffein und auch Finasterid helfen nur so lange wie sie angewendet werden. Wird beides abgesetzt, fallen auch die Haare wieder aus.

Bei einer Haartransplantation werden zunächst die Grafts – also die Follikel aus dem sogenannten Spenderbereich – entnommen. Dieser liegt im Haarkranzbereich zwischen den Ohren.

An den Haarfollikeln aus dem Spender- oder Donorbereich sitzen weniger Rezeptore, so sind sie unempfindlicher gegen das Androgen DHT weil es vereinfacht ausgedrückt an diesen Follikeln nicht andocken kann.

So ergibt sich übrigens auch die markante Form der Halbglatze bei Männern, wenn der Haarausfall schon ziemlich weit fortgeschritten ist.

Anschließend werden die Grafts in den Empfängerbereich eingesetzt, um dort kahle Stellen wieder aufzufüllen. Die einmal verpflanzten Haare wachsen übrigens ein Leben lang weiter.

Haartransplantation – alternative Türkei

„Eine Haartransplantation? Das ist doch aber furchtbar teuer!“ denkt jetzt vielleicht der eine oder andere von Ihnen. Das stimmt auch – zumindest zum Teil. In Deutschland kann für einen solchen Eingriff, je nachdem wie weit der Haarausfall schon fortgeschritten ist, gut und gerne der Preis eines Kleinwagens fällig werden. Eine Menge Geld.

Hier bietet sich die Türkei als Alternative an. Dort gibt es Haartransplantationen zu einem Bruchteil des Preises, der in Deutschland fällig wird – qualitativ genauso gut, wenn nicht sogar besser.

In der Türkei wurde bereits in den Anfängen der ersten Haarverpflanzungen wahre Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet. Deswegen finden sich heute einige der besten Ärzte und Krankenhäuser in den Metropolregionen wie Istanbul, Ankara oder Izmir.

Der extrem günstige Preis ergibt sich unter anderem aus den niedrigen Lebenshaltungskosten.

Miniaturisierung der Haare – Fazit:

Beim erblich bedingten Haarausfall fallen die Haare nicht einfach von heute auf morgen aus und wachsen nicht mehr nach. Zunächst verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare erheblich. Durch diesen Umstand wächst das einzelne Haar nicht mehr so dick wie gewohnt nach, sondern sehr viel dünner und flaumartig, wodurch wiederum die Haardichte abnimmt.  Der Mediziner spricht in diesem Fall von einer Miniaturisierung der Haare.

Nach einer gewissen Zeit werden in den Follikeln überhaupt keine neue Haare mehr gebildet. Sie sterben nach und nach ab.

Allerdings muss sich niemand mit erblich bedingtem Haarausfall und der sich daraus zunächst ergebenden Miniaturisierung der Haare abfinden.

Eine Haartransplantation kann dauerhaft und nachhaltig Abhilfe schaffen. Auch wenn Sie über ein eher begrenztes Budget verfügen, müssen Sie trotzdem nicht auf einen solchen Eingriff verzichten. In der Türkei sind Haartransplantationen zu einem Bruchteil des Preises zu haben, der in Deutschland für einen solchen Eingriff fällig wird.