Haarausfall durch Shampoo – worauf achten?

Haarausfall durch Shampoo

Wir benötigen Shampoos zum Haare waschen, doch leider ist auch Haarausfall durch Shampoo möglich. Der Grund ist, dass sich in vielen der Haarpflegemittel Inhaltsstoffe befinden, die im Verdacht stehen, Haarverlust durch Shampoo auszulösen. Welche dies sind und worauf geachtet werden sollte, um die Haare nicht zu strapazieren, wird im folgenden Ratgeber erläutert.

Haarausfall durch Shampoo verhindern

Haarausfall ist ein sehr großes Ärgernis. Wenn er erstmals auftritt, ist er für die Betroffenen erschreckend. Dass statt üblicherweise bis zu 100 Haare am Tag ausfallen, sind es plötzlich viel mehr oder sie fallen sogar büschelweise aus, bis irgendwann lichte Stellen entstehen. Die meisten Betroffenen wünschen sich, ein Shampoo gegen Haarausfall zu verwenden, um den Haarausfall zu beseitigen. Doch stattdessen kann der Haarverlust auch durch ein Shampoo verursacht werden.

Gute Tipps, um Haarausfall durch Shampoo zu vermeiden

Seidig glänzend und schön voll sollen sie sein und kräftig wachsen, die Haare. Dies gilt als Schönheitsideal. Ein übermäßiger Haarausfall nagt meist gewaltig am Selbstbewusstsein. Um dies zu verhindern, sollten die Pflegeprodukte für die Haare bewusst ausgewählt werden. Es ist ratsam, auf spezielle Anti-Haarausfall-Shampoos zu setzen und die Haarstruktur von Grund auf zu stärken.

Sie enthalten besondere Inhaltsstoffe, die Haarverlust durch Shampoo einerseits vorbeugen und andererseits im besten Fall auch beseitigen können. Als Shampoo lassen sich spezielle Anti-Haarverlust-Mittel sehr einfach in die Pflegeroutine einbinden. Die enthaltenen Pflegestoffe regen die Durchblutung der Kopfhaut, aber auch der Haarfollikel an.

Sie blockieren zudem das wachstumshemmende DHT. Der Inhaltsstoff Koffein im Shampoo soll ebenso die Wirkung des DHT vermindern. Aloe vera beruhigt eine angegriffene Kopfhaut. Der Stoff regt zudem durch verschiedene Vitamine und Mineralien das Haarwachstum an. Eine absolute Vitaminbombe ist außerdem das Arganöl.

Arganöl ist auch eine ausgezeichnete Quelle des Vitamins E, das schädliche freie Radikale abwehrt. Die Spannkraft und Vitalität der Haare werden somit aufrechterhalten. Manches Shampoo gegen Haarverlust ist daneben mit Keratin versetzt. Aus diesem Stoff bestehen die Haare selbst. Er kräftigt die Haarstruktur und verschiedene Vitamine stärken die Haare. Biotin kräftigt das Haar und Zink stärkt die Haarwurzel und schützt vor Entzündungen.

Haarausfall durch Shampoo – welche Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein?

In erster Linie sollte auf Silikone oder andere schädliche Inhaltsstoffe im Shampoo verzichtet werden. Mit Naturkosmetik ist man in diesem Fall oftmals gut beraten. Die natürlichen Shampoos reinigen die Haare besonders mild. Doch auch beim Umstieg auf Naturkosmetikprodukte sollte stets geprüft werden, wie sie vertragen werden, denn eine Unverträglichkeit ist bei allen Produkten möglich.

Als kritischer Inhaltsstoff gelten Coco Glucoside, bei denen es sich um ein mildes Zuckertensid handelt. Tenside sind im Shampoo enthalten, um die Haare zu reinigen und von Schmutz zu befreien. Dem Inhaltsstoff werden somit positive Eigenschaften zugesprochen, dennoch steht er im Verdacht, dass er Haarausfall auslösen kann.

Daher ist es wichtig, falls der Inhaltsstoff enthalten ist, zu prüfen, wie die Haare auf das Pflegemittel reagieren. Ansonsten gibt es gute Shampoos, die keine Silikone und Coco Glucoside enthalten, sondern andere Tenside. Auch auf Inhaltsstoffe wie Silikon, Alkohol und Parabene sollte verzichtet werden.

Wie sieht die optimale Haarpflege aus?

Der schonende Umgang mit den Haaren beginnt beim Haare waschen. Zunächst einmal sollte die Temperatur des Wassers nicht zu heiß und das verwendete Shampoo mild sein. Wichtig ist auch, dass es weitestgehend frei von Konservierungs- und Duftstoffen ist. Daneben sollte es die bereits erwähnten Inhaltsstoffe nicht enthalten, um die Haare nicht zu strapazieren oder sogar dauerhaft zu schädigen bzw. einen Haarverlust durch Shampoo zu vermeiden.

Während der Haarwäsche ist eine leichte Massage der Kopfhaut mit kreisenden Fingerspitzen empfehlenswert. Dadurch wird die Durchblutung gefördert und lose Haare werden entfernt. Auf diese Weise wird für gesunde, nachwachsende Haare Platz geschaffen. Festhaftende Schuppen werden leichter entfernt. Die Haare werden bestenfalls nicht zu oft gewaschen, maximal alle zwei bis drei Tage. Bei der Wahl des passenden Shampoos gegen Haarausfall spielt zudem der Haartyp eine sehr wichtige Rolle.

Ein ölhaltiges Shampoo ist gut für trockene, spröde Haare geeignet, wo der schützende Fettfilm der normalen Haare fehlt, während ein Shampoo, das Keratin enthält, ideal für dünne, strapazierte Haare ist. Spezielle Haarkuren helfen dabei, die Haare zu kräftigen, Schäden entgegenzuwirken oder bestenfalls zu verhindern. Sie werden, nachdem das Shampoo ausgespült wurde, in die feuchte Kopfhaut sanft einmassiert und nach empfohlener Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser entfernt.

Durch Haarkuren wird auch ein Verfilzen der Haare vermieden. Im Sommer sollten sie an der Luft trocknen. Lässt sich ein Fön nicht vermeiden, darf die Temperatur nicht zu heiß eingestellt sein. Der Kamm sollte keine zu engen oder spitzen Zinken haben und im Idealfall aus Naturmaterial bestehen. Bürsten sollten mit weichen Borsten und abgerundeten Enden ausgestattet sein.

Fazit

Von Haarausfall ist die Rede, wenn die Haare an Kraft verlieren und sich lichte Stellen bilden. Neben dem sogenannten diffusen Haarausfall, der häufig und spontan auftritt und meist aus einem veränderten Hormonhaushalt, Mangel an Nährstoffen, einer Schilddrüsenerkrankung oder Stress hervorgerufen wird, ist beim erblich bedingten Haarausfall meist der ansteigende DHT-Spiegel der Grund für den Haarverlust. Die schwerwiegendste Form des Haarausfalls ist der kreisrunde Haarverlust.

Hierbei kommt es am Kopf zu einer oder mehreren kreisrunden kahlen Stellen. Es ist derzeit noch nicht so klar, wie es zu diesem Haarausfall kommen kann. Vermutet wird eine Autoimmunerkrankung. Hier hilft in der Regel nur der frühzeitige Gang zum Arzt. Er kann Shampoos mit Minoxidil oder sonstigen Inhaltsstoffen oder andere Medikamente verschreiben. Eine frühzeitige Behandlung ist nicht nur beim Haarausfall durch Shampoo wichtig, sondern bei jeder Form. Ist die Haarwurzel irreperabel zerstört, hilft oftmals nur noch eine Haartransplantation.