Haarausfall – welcher Arzt hilft?

Haarausfall - welcher Arzt hilft?

Haarausfall – welcher Arzt hilft? Diese Frage stellen sich viele Betroffene. Wer sich bisher über gesunde und dichte Haare erfreuen durfte, reagiert verständlicherweise bei einem plötzlich auftretenden Haarausfall geschockt. Verzweiflung macht sich häufig breit. Doch zunächst einmal sei gesagt, dass wir jeden Tag Haare verlieren, was völlig normal ist. Problematisch wird es erst dann, wenn keine Haare mehr nachwachsen und dadurch kahle Stellen oder schlimmstenfalls eine Glatze droht. Dann sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Schnell handeln bei Haarausfall – welcher Arzt hilft?

Die Ursachen für vermehrten Haarverlust ist in den meisten Fällen zu komplex, um das Problem selbst ohne ärztliche Hilfe lösen zu können. Wer eigenständig versucht, den Haarausfall zu behandeln, verschenkt dadurch oftmals wichtige, wertvolle Zeit. Doch eine möglichst frühe, zielgerichtete Behandlung ist sehr wichtig. Hilfe ist gefragt bei Haarausfall, doch welcher Arzt hilft? Haarausfall kann die verschiedensten Ursachen haben, doch nur ein Mediziner kann den Auslöser zuverlässig diagnostizieren und eine entsprechende Behandlung in die Wege leiten. Durch eine zeitige Diagnose und Therapie kann der Haarausfall einerseits gestoppt und andererseits der Status quo auch erhalten werden. Bestenfalls wird der ehemalige Zustand der Haare wiederhergestellt, wenn noch nicht all zu viel Zeit vergangen ist. Um zu ermitteln, welche Therapie sich eignet, um den Haarausfall zu stoppen, sollte eine Haaranalyse gemacht werden. Eines vorweg: Einen klassischen Arzt, der speziell für die Haare zuständig ist, gibt es nicht, sodass die Frage: Haarausfall – welcher Arzt hilft? nicht so einfach zu beantworten ist. Die Ursache spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, den Haarausfall zu behandeln.

Haarausfall – welcher Arzt hilft? Der erste Gang führt meist zum Hausarzt

Das sicherste Vorgehen ist der Gang zum Hausarzt, der an einen Hautarzt überweisen kann. Doch oftmals kann der Hausarzt helfen. Er kann häufig bereits die Ursache ermitteln, zum Beispiel anhand einer Blutuntersuchung einen Eisenmangel. Der Arzt fragt beispielsweise, seit wann der Haarverlust besteht, ob ein bestimmter Auslöser vermutet wird, welche Medikamente eingenommen werden und er weiß in der Regel auch, ob irgendwelche Grunderkrankungen vorliegen. Er kennt den Patienten viel besser als andere Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen. Haarausfall hat meist physiologische Ursachen, beispielsweise das Alter, eine genetische Veranlagung, die Menopause oder Mangelzustände aufgrund der Ernährung. Das Schwierige ist oftmals, dass zwischen dem Auslöser und Haarverlust einige Monate liegen können. Dies macht es zum Teil schwierig, die Ursache zu finden.

Der Hautarzt oder Endokrinologe kann helfen

Der Hautarzt ist zum Beispiel der richtige Ansprechpartner, wenn eine Hauterkrankung vermutet wird, die den Haarausfall verursacht. Viele Hautärzte können im Rahmen eines Gesprächs mit dem Betroffenen zusammen versuchen, zu klären, welche Umstände zum Haarausfall geführt haben könnten. Mithilfe des Trichogramms kann das Haarverteilungsmuster bestimmt und somit festgestellt werden, ob eine vermehrte oder verminderte Phase des Haarzyklus vorliegt. Der Endokrinologe ist bei einem Verdacht auf hormonelle Ursachen der richtige Ansprechpartner, beispielsweise wenn die Ursache in der Menopause oder krankhaften Veränderungen hormonsteuernder Organe zu finden sein könnten. Der Gynäkologe kann ebenso bei hormonell bedingtem Haarausfall bei Frauen die richtige Anlaufstelle sein. Es gilt grundsätzlich, zu analysieren, wo das Problem herkommen könnte. Neben der Frage: Haarausfall – welcher Arzt hilft? Ist es daher auch wichtig, die eigene Lebensweise zu hinterfragen.

Wie kann die Diagnose erfolgen?

Der Schock ist oft sehr groß, wenn die Haare plötzlich nach dem Duschen büschelweise auf dem Boden liegen oder wenn man sich durch das Haar fährt und auf einmal befinden sich viele Haare in der Hand. Dann ist es wichtig, nach dem Auslöser zu suchen, um den Prozess schnellstmöglich zu stoppen oder bestenfalls rückgängig zu machen. Der Arzt kann einige Haare auszupfen, um sie anschließend unter einem Mikroskop bis in die Tiefe zu untersuchen. Die Haarwurzeln, Haarqualität und Kopfhaut werden analysiert. Zur weiteren Analyse können die Haare aus den Problemstellen mit den Haaren verglichen werden, die gut wachsen, beispielsweise am Hinterkopf. Auch ein Bluttest kann durchgeführt werden. Diese Untersuchung kann Auskunft über medikamentöse oder hormonelle Störungen geben. Der Arzt kann nach diesen unterschiedlichen Untersuchungsschritten meist bereits erste Schlüsse ziehen und beraten, wie weiter verfahren wird.

Wie lange dauert die Behandlung des Haarausfalls?

Der klassische Haarausfall ist übrigens ein sehr häufig anzutreffendes Phänomen. Rund 80 Prozent der Männer leiden bis zum 80. Lebensjahr unter Haarausfall. Manchmal setzt er bereits ab dem 20. bis 25. Lebensjahr ein, während andere wiederum bis ins hohe Alter volle Haare haben können. Der Arzt wird erst einmal klären, um welche Form Haarausfall es sich handelt. Es gibt beispielsweise den nicht-vernarbenden und vernarbenden Haarausfall. Beim vernarbenden Haarausfall wachsen keine neuen Haare mehr, sodass der Haarausfall irreversibel ist. Bei dieser Form des Haarausfalls kann somit eine Haartransplantation helfen, um das Leiden zu beenden. In anderen Fällen wiederum kann die Therapie erfolgreich sein, beispielsweise bei den nicht-vernarbenden Haarausfallformen. Dazu gehört zum Beispiel der erblich bedingte Haarausfall. Mit mehr als 90 Prozent aller Fälle ist es die häufigste Form des Haarausfalls. Weitere nicht-vernarbende Haarausfallformen sind beispielsweise der kreisrunde und diffuse Haarausfall. Grundsätzlich ist die Behandlung eines Haarausfalls jedoch nicht ungewöhnlich. Erste Erfolge sind meist nach ungefähr zwei Monaten erkennbar und die gesamte Behandlungsdauer umfasst in der Regel circa ein Jahr.

Fazit

Bevor die Frage beantwortet wird: Haarausfall – welcher Arzt hilft?, ist der erste wichtige Schritt bei der Abklärung der Ursache des Haarausfalls das Anamnesegespräch. Hierbei handelt es sich um das Arzt-Patienten-Gespräch, um die Krankengeschichte umfassend zu erheben und den Auslöser zu finden. Daher sollte zuerst der Hausarzt aufgesucht werden, denn dieser kann oftmals die Ursache erkennen oder bei einem entsprechenden Verdacht an bestimmte Fachärzte überweisen.


 
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