Haarausfall durch Aluminiumvergiftung

Haarausfall durch Aluminiumvergiftung

Schwermetalle können auf vielfältige Weise in den Körper gelangen und schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen. Ein solches Schwermetall ist Aluminium.

Ein Haarausfall durch Aluminiumvergiftung tritt diffus auf. Neben dem Haarverlust durch Aluminiumvergiftung kann es zu weiteren gesundheitlichen Schäden wie Magengeschwüren, Nierenentzündung und sogar Krebs kommen.

Wie sich ein Haarausfall durch Aluminiumvergiftung zeigt

Toxische Schwermetalle, zu denen Aluminium gehört, werden in zwei Gruppen eingeteilt:

  •  eine Gruppe, die dem menschlichen Körper nur schadet und keine biologischen Aufgaben im Stoffwechsel hat
  •  eine weitere Gruppe, die in geringer Konzentration für den Körper lebensnotwendig ist und erst in einer höheren Konzentration giftig ist.

Aluminium gehört, so wie Blei, Cadmium und Quecksilber, zur ersten Gruppe. Es kann vielfältige Schäden im Körper anrichten. Haarausfall ist nur einer dieser Schäden.

Kommt es zu Haarverlust durch Aluminiumvergiftung, zeigt er sich diffus auf dem gesamten Kopf. Die Wachstumsphasen der Haare verkürzen sich. Die Haare fallen vorzeitig aus und können nicht so schnell nachwachsen.

Auf dem gesamten Kopf werden die Haare immer lichter, bis die Kopfhaut sichtbar wird. Im Extremfall kann es zu einem Totalverlust der Haare kommen.

Zumeist wachsen die Haare nach einem diffusen Haarverlust wieder nach, wenn die Ursache behandelt wurde.

Leiden Sie unter einer Aluminiumvergiftung, da Sie auf verschiedene Weise zu viel Aluminium aufgenommen haben, und wird die Aluminiumvergiftung behandelt, können die Haare wieder nachwachsen.

Wie Aluminium in den Körper gelangt

Jeder Mensch nimmt täglich etwa 15 Milligramm Aluminium mit seiner Nahrung auf. Aluminium kommt in säurehaltigen Böden vor und wird von den Pflanzen absorbiert.

Gemüse, aber auch Getreide und andere als Nahrungsmittel verwendete Pflanzen können daher Spuren von Aluminium enthalten. Aluminium kann auch in Backpulver, Schmelzkäse, Kaffeeweißer, Gewürzen und Salz vorkommen.

Lebensmittel, die in Aluminium-Verpackungen im Handel angeboten oder in Alu-Folie aufbewahrt werden, sind belastet. Apfelsaft, der nach der Herstellung in unlackierten Aluminiumtanks gelagert wird, enthält Aluminium.

Die Säure in Apfelsaft, aber auch in Obst, Tomaten und anderen Lebensmitteln löst das Aluminium aus der Verpackung. Auch über das Leitungswasser gelangt Aluminium in den Körper.

Eine hohe Aufnahme von Aluminium durch Lebensmittel ist nicht verwunderlich, denn Aluminium ist das am dritthäufigsten auf der Erde vorkommende chemische Element.

Besteck und Kochgeschirr aus Aluminium werden heute kaum noch verwendet. Auch darüber kann Aluminium in den Körper gelangen.

Kommt es zu einem Haarausfall durch Aluminiumvergiftung, kann die Aluminiumaufnahme auch durch Kosmetikprodukte wie Haarspray, Deodorant, Sonnencreme und Zahnpasta sowie durch Medikamente erfolgt sein.

Aluminiumsalze in Deos sorgen dafür, dass sich die Haut zusammenzieht und dass die Schweißkanäle für eine bestimmte Zeit geschlossen werden.

Da sich in den Achselhöhlen die Lymphzentren befinden, wird durch Deo viel Aluminium aufgenommen, das über die Lymphe in den gesamten Körper und auch zu den Haaren gelangt.

Symptome, auf die Sie bei einem Haarverlust durch Aluminiumvergiftung achten sollten

Fallen Ihnen die Haare gleichmäßig auf dem gesamten Kopf aus, sollten Sie auf weitere Symptome achten, die auf eine Aluminiumvergiftung hindeuten.

Nicht immer muss es sich gleich um eine Vergiftung handeln, doch kann eine erhöhte Aluminiumbelastung im Körper vorliegen. Die körpereigenen Entgiftungssysteme gesunder Menschen können eine mäßige Aluminiummenge gut bewältigen.

Problematisch wird es für Säuglinge und Kleinkinder, alte Menschen und Menschen mit einer schwachen Gesundheit.

Eine erhöhte Aluminiumbelastung im Körper und erste Vergiftungserscheinungen zeigen sich nicht nur mit Haarausfall durch Aluminiumvergiftung, sondern es kann auch zu Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Antriebslosigkeit, Verhaltensstörungen, Hyperaktivität, Atemproblemen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Hautausschlägen und Erschöpfungszuständen kommen.

Bemerken Sie solche Symptome, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Es geht nicht nur darum, einen Haarverlust durch Aluminiumvergiftung zu behandeln, sondern schwerwiegende Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Eine Aluminiumvergiftung kann zu verschiedenen Krebserkrankungen, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Augenschäden oder Schilddrüsenerkrankungen führen.

Wie eine Aluminiumvergiftung behandelt wird

Eine erhöhte Aluminiumbelastung im Körper oder eine Aluminiumvergiftung wird durch Ausleitung des Giftstoffs unter ärztlicher Aufsicht behandelt.

Die Ausleitung erfolgt in mehreren Stufen und wird labortechnisch kontrolliert. Der Arzt muss bei der Ausleitung Gegenanzeigen wie Herzrhythmusstörungen, Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Anämie berücksichtigen.

Abhängig von Ihrem Gesundheitszustand und von chronischen Erkrankungen können verschiedene Therapien für die Ausleitung genutzt werden. Die Gabe von Silizium als Gegenmittel zu Aluminium hat sich bewährt.

Zusätzlich kann Silizium den Haarwuchs fördern. Die Ausleitung kann auch mit Magnesium, Zink, Selen, Folsäure und Vitamin E unterstützt werden. Alle diese Mineralien und Vitamine fördern auch einen gesunden Haarwuchs.

Wie Sie einen Haarausfall durch Aluminiumvergiftung vermeiden können

Um einen Haarverlust durch Aluminiumvergiftung zu vermeiden, gilt es, die Aufnahme von Aluminium zu reduzieren. Das gelingt mit verschiedenen Maßnahmen:

  •  Kontrollieren Sie Zahnpasta, Deo und andere Kosmetika auf den Aluminiumgehalt.
  •  Vermeiden Sie Lebensmittel in Aluminium-Verpackungen und bewahren Sie Lebensmittel nicht in Alu-Folie auf.
  •  Verwenden Sie kein aluminiumhaltiges Kochgeschirr und Besteck.
  •  Achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung reich an Vitaminen und gesunden Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Zink, Silizium und Selen ist.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt die Ausleitung von Aluminium und kann der Aufnahme von Aluminium entgegenwirken.

Fazit: Haarverlust durch Aluminiumvergiftung wird durch Ausleitung behandelt

Aluminium ist ein giftiges Schwermetall, das auf verschiedene Weise vom Körper aufgenommen wird.

Werden die Grenzwerte überschritten oder kann das Entgiftungssystem des Menschen die aufgenommene Menge nicht kompensieren, treten verschiedene Krankheits- und Vergiftungssymptome auf.

Ein Haarausfall durch Aluminiumvergiftung ist nur eines der Symptome. Da es bei einer hohen Aluminiumkonzentration im Körper zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs oder Alzheimer kommen kann, ist es wichtig, das Aluminium unter ärztlicher Kontrolle auszuleiten.

Ist die Ausleitung abgeschlossen, können die Haare wieder nachwachsen. Mit einer gesunden Ernährung können Sie der Aluminiumaufnahme entgegenwirken.

Sie sollten Kosmetika, die Aluminium enthalten, und Lebensmittel in Aluminiumverpackungen meiden, um nicht zu viel Aluminium aufzunehmen.