Haarausfall nach der Hauttransplantation entgegenwirken

Haarausfall nach der Hauttransplantation entgegenwirken

Haarausfall nach der Hauttransplantation tritt aufgrund einer Belastung des Organismus auf. Ein solcher Eingriff verlangt dem Körper viel Kraft ab. Dies gilt vor allem dann, wenn die Hautverpflanzung aufgrund einer vorhergehenden Verletzung erfolgt. Wichtig ist, dass Sie sich sowohl vor als auch nach dem Eingriff Ruhe gönnen. So hat der Körper ausreichend Energie, um die Haarfollikel mit Nährstoffen zu versorgen. Etwas komplizierter sind Fälle, bei denen die Hauttransplantation auf dem Kopf erfolgt. In diesem Beitrag erfahren Sie, ob sich dabei eine Eigenhaartransplantation durchführen lässt.

Wann kommt es zu Haarausfall nach der Hauttransplantation?

Bei Haarausfall nach der Hauttransplantation handelt es sich um eine unerwünschte, aber leider nicht so seltene Nebenwirkung. Immerhin stellt der Eingriff für Ihren Körper eine erhebliche Belastung dar. Dies gilt vor allem dann, wenn eine große Fläche operiert werden muss. Gönnen Sie sich an den Tagen vor dem Eingriff Ruhe und stellen Sie auch nach der Operation sicher, dass Sie sich ausreichend entspannen können.

Zu einem vermehrten Haarverlust kommt es, da der Organismus seine gesamte Energie in den Heilungsprozess steckt. Ihre Haare werden also einige Wochen nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt. In der Regel fällt Ihnen das Haupthaar dann gleichmäßig von Ihrem Kopf. Eine kahle Stelle bildet sich dabei in der Regel nicht. Allerdings kann ein solcher Eingriff den erblich bedingten Haarverlust verstärken.

So verhalten Sie sich nach dem Eingriff am besten

Nach der Hauttransplantation müssen Sie die betroffene Stelle ruhig lagern. Strengen Sie sich keinesfalls an und gönnen Sie sich Entspannung. Auf diese Weise beschleunigen Sie den Heilungsprozess und stellen sicher, dass Sie schnell wieder bei Kräften sind. Auch wirken Sie unerwünschten Begleiterscheinungen wie dem Haarausfall nach der Hauttransplantation entgegen.

Nehmen Sie etwaige Arzneimittel, die Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben wurden, vorschriftsmäßig ein. Brechen Sie eine Behandlung mit Mitteln wie Antibiotika niemals frühzeitig ab. Ansonsten könnten Sie leicht eine Entzündung entwickeln.

Wachsen an den transplantierten Bereichen Haare?

Liegt der Transplantationsbereich auf Ihrer Kopfhaut, stellen Sie sich natürlich die Frage, ob Ihnen an der betreffenden Stelle nach dem Eingriff Haare wachsen. Generell werden bei einem Vollhauttransplantat auch Haarfollikel mit verpflanzt. Dies ist jedoch für die Kopfhaut nicht immer ausreichend. Sie können das Haarwachstum im betroffenen Bereich aber durch Cremes und diverse Haarwuchsmittel anregen.

Lassen Sie sich diesbezüglich aber am besten von Ihrem Arzt beraten. So erfahren Sie, was Sie bei der Hauttransplantation erwartet und mit welchen Mitteln Sie das Haarwachstum fördern können.

Ist eine Haartransplantation möglich?

Betroffene, die nach einer Hauttransplantation mit Haarausfall zu kämpfen haben, fragen sich oftmals, ob nach diesem Eingriff eine Haartransplantation möglich ist. Hierbei kommt es immer auf den individuellen Fall an. Einerseits ist es natürlich wichtig, an welcher Stelle die Hauttransplantation stattgefunden hat.

Wurde die Haut nicht am Kopf verpflanzt, ist es in der Regel problemlos möglich, den Eingriff durchzuführen. Allerdings muss der Arzt im Vorfeld sicherstellen, dass auf Ihrem Hinterkopf ausreichend Spenderhaare vorhanden sind.

Anders verhält es sich, wenn die Haut auf dem Kopf verpflanzt wurde. In diesem Fall ist es eher nicht ratsam, an der betreffenden Stelle Spenderhaare einzusetzen. Denn eine ausreichende Nährstoffversorgung der Haarfollikel ist dort nicht gesichert. Sie sollten sich hierbei lieber nach einer anderen Alternative umsehen. Diesbezüglich ist vor allem die Haarpigmentierung zu erwähnen. Mit jener Technik lässt sich auch vernarbtes Hautgewebe optisch auffüllen.

Simulieren Sie eine eine Kurzhaarfrisur

Im Zuge der Haarpigmentierung bringt der Experte mit feinen Instrumenten Farbpigmente unter der Kopfhaut an. Es ist hierbei möglich, eine besonders feine und realistische Haarlinie herzustellen. Selbst bei näherem Hinsehen erkennt der Betrachter nicht, dass es sich um Farbpigmente handelt.

Sie können mithilfe der Haarpigmentierung kahle Stellen nicht nur auffüllen, sondern auch eine Kurzhaarfrisur simulieren. Dies erweist sich vor allem nach einer großflächigen Hauttransplantation auf der Kopfhaut als Vorteil.

Da bei jener Methode mittlerweile besonders feine Instrumente zum Einsatz kommen, gilt die Pigmentierung als gut verträglich. So kann damit selbst nach einer Hauttransplantation bedenkenlos angewendet werden. Die Farbpigmente verblassen nach spätestens fünf Jahren. Sollte sich in diesem Zeitraum kein Haarwuchs auf der Kopfhaut einstellen, können Sie diese jederzeit erneuern.

Lassen Sie sich professionell beraten

Haben Sie in Bezug auf den Haarausfall nach der Hauttransplantation Fragen, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen. Er kann Sie über etwaige Risiken und Handlungsmöglichkeiten aufklären. Auch wissen Sie so, welche Verhaltensweise Sie vermeiden sollten, wenn Sie dem Verlust der Haarpracht entgegenwirken möchten.

Ziehen Sie eine Haartransplantation in Erwägung, sollten Sie im Vorfeld ebenfalls das Gespräch mit einem Experten suchen. Klären Sie diese über Ihre aktuelle Situation auf. So kann Ihnen sagen, ob sich der Eingriff bei Ihnen durchführen lässt.

Die Hauttransplantation muss vollständig verheilt sein und von Ihrem Körper angenommen werden, bevor die Eigenhaarverpflanzung erfolgt. Denn nur so ist dafür gesorgt, dass das Ergebnis der Operation optimal ausfällt.

Fazit – halten Sie sich stets an die Angaben des Arztes

Bei Haarausfall nach der Hauttransplantation handelt es sich um eine unerwünschte Nebenwirkung, die oftmals durch eine Schwächung des Organismus ausgelöst wird. Ein solcher Eingriff stellt nämlich immer eine erhebliche Belastung für den Körper des Betroffenen dar. Wollen Sie dem Haarverlust entgegenwirken, sollten Sie sich nach der Operation Ruhe gönnen.

Findet die Hauttransplantation auf dem Kopf statt, wachsen an der betreffenden Stelle erst einmal keine Haare. Es ist mit der Zeit jedoch möglich, dass sich ein leichtes Haarwachstum einstellt. Die Eigenhaarverpflanzung ist in diesem Fall aber nicht möglich, Sie können eine kahle Stelle jedoch optisch verdeckten. Dafür eignet sich die Haarpigmentierung. Lassen Sie sich am besten von einer Fachkraft über Ihre Möglichkeiten informieren. So können Sie eine wohlüberlegte Entscheidung treffen.