Haarausfall durch Vitaminmangel – was gibt es zu beachten?

Haarausfall durch Vitaminmangel

Die Haare stehen seit jeher für Schönheit, Jugend, Vitalität und Erfolg. Doch das Haupthaar lichtet sich häufig im Laufe der Jahre, was vor allem bei Männern oftmals genetische Ursachen hat. Es gibt aber auch viele Frauen und Männer, die unter einem Haarausfall durch Vitaminmangel leiden, sodass er nicht genetisch oder altersbedingt ist. Was die Ursache dafür sein kann und an welchen Vitaminen es in diesem Fall mangelt, wird nachfolgend erläutert? Eines vorweg: Der Körper benötigt einige wichtige Vitamine, um die Haare zu bilden und zu erhalten.

Gründe für Haarausfall Vitaminmangel – Optimierung der Ernährung ist wichtig

Haarausfall ist bis zum bestimmten Grad natürlich. Wenn Sie allerdings täglich mehr als 100 Haare verlieren oder sie fallen büschelweise aus, besteht Handlungsbedarf. Die Power für kräftige Haare ziehen die Zellen größtenteils aus der Nahrung. Wenn Sie ein gesundes Wachstum Ihrer Haare fördern möchten, sollten Sie Ihren Körper daher mit den wichtigsten Vitaminen, die für schöne Haare nötig sind, in ausreichender Menge versorgen. In anderen Fällen können Haarbruch oder sogar ein starker Haarausfall die Folgen sein. Um dies zu vermeiden, ist die Optimierung der Ernährung sehr wichtig, denn die Haare benötigen essentielle Mineralien, Aminosäuren und eben auch Vitamine. Wenn der Bedarf an wichtigen Nährstoffen gedeckt ist, können die Haare wieder kräftig und glänzend werden.

Haarausfall Vitaminmangel – welche Vitamine sind wichtig?

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung durch entsprechende Vitamine und andere Stoffe können Sie gesündere, schönere und dickere Haare bekommen, denn was viele nicht wissen, ist, dass die Haare nur gut wachsen, wenn die Haut des Kopfes ebenfalls mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Oftmals werden die Gene oder auch Hormone als Ursachen verantwortlich gemacht, obwohl in vielen Fällen eine Mangelernährung der Auslöser für den Haarausfall ist. Kommt es zu einem Mangel, bemerken es die meisten erst, wenn die Haare dünner, matt und kraftlos werden oder sogar ein Haarausfall auftritt. Das Hauptmerkmal an einem Haarausfall durch Vitaminmangel ist, dass sie nicht an einzelnen Stellen, sondern über den gesamten Kopf verteilt ausfallen. Prinzipiell können nahezu alle Vitamine den Haarwuchs und die Haargesundheit im Allgemeinen positiv beeinflussen. Dennoch gelten folgende Vitamine als wichtige Unterstützer:

Vitamin A (Retinol)

Das fettlösliche Vitamin A fördert den Aufbau der Haut und Haare, denn es animiert die Neubildung der Zellen, da die Zellteilung unterstützt wird. Es sorgt für vitalen und kräftigen Haarwuchs. Die Haare benötigen es zudem für Geschmeidigkeit und Elastizität. Das Antioxidant Vitamin A verbessert die Gesundheit der Kopfhaut im Allgemeinen. Ein Mangel kann zu Haarausfall führen. Vitamin A ist reichlich in Fisch wie Lachs, Eigelb und Milchprodukten enthalten. Es steckt auch in Aprikosen, Brokkoli und Paprika. Das Provitamin A, die Vitamin A-Vorstufe, ist in Karotten und anderen gelben oder grünen Gemüsesorten sowie in Tomaten und Spinat enthalten. Somit finden auch Veganer eine Lösung, ihren Körper zu versorgen, denn bei Bedarf lässt sich das Provitamin A in Vitamin A umwandeln.

B-Vitamine

Für gesunde Haare sind neben dem spezifischen Biotin (Vitamin B8) und der Folsäure (Vitamin B9) praktisch alle B-Vitamine sehr wichtig. Ein Mangel an Riboflavin (Vitamin B2) kann Haarausfall fördern. Es unterstützt die Aufnahme des Vitamins B6, das für ein gesundes Wachstum der Haare wichtig ist. Vitamin B2 ist in Milchprodukten, Eiern, Brokkoli und Nüssen enthalten. Niacin (Vitamin B3) stimuliert den Blutfluss zur Kopfhaut, sodass die Nährstoffe besser zu den Haaren und der Kopfhaut gelangen. Vitamin B3 steckt in Fleisch, Fisch, Getreide, Bierhefe und Nüssen. Mangelt es dem Körper an Pantothensäure (Vitamin B5) begünstigt dies ebenso Haarausfall. Es ist in Hähnchen, Milch und Getreide enthalten. Zudem sollte ein Vitamin B12 Mangel vermieden werden, denn er fördert ebenfalls Haarverlust. Vitamin B12 ist lediglich in Tierprodukten ausreichend enthalten, beispielsweise in Fleisch und Milchprodukten. Alle B-Vitamine stärken allgemein die Haut und Haare.

Vitamin C für gesunde Haut

Vitamin C stärkt die Haarzellen und unterstützt den Haarwuchs. Es sorgt dafür, dass sich der Mineralstoff Eisen an den wichtigen roten Blutkörperchen anlagern kann. Sie transportieren das Blut, das sehr eisenreich ist, zu den Haarzellen, sodass der wichtige Haarbaustein Eisen zu den Haarwurzeln gelangt. Das Mineral ist lebenswichtig für die Haarfollikel. Vitamin C unterstützt außerdem die Bildung des Kollagens, das die Haarwurzeln schützt. Es ist reichlich in Orangen, Zitronen, Beeren, roten Paprikaschoten, Spinat und Kohl enthalten.

Vitamin D

Bei einem Vitamin D-Mangel kann der Zyklus der Bildung der Haare unterbrochen und geschädigt werden. Dadurch werden die Wachstumsphasen verlängert oder verkürzt. Der Bedarf an Vitamin D wird zu rund 80 bis 90 Prozent durch die Einwirkung des Sonnenlichts gedeckt. Der übrige Teil muss über die Nahrung ausgeglichen werden, beispielsweise durch Fisch wie Lachs oder Hering, grünes Gemüse oder Margarine. Vitamin D fördert außerdem die Aufnahme des Vitamins A.

Vitamin E

Zur Gesunderhaltung der Haare und Beschleunigung des Haarwuchses ist das Vitamin E ebenfalls ideal. Der Vitalstoff verbessert die Durchblutung der Kopfhaut und versorgt die Haarwurzeln besser mit Nährstoffen. Vitamin E ist in Nüssen, Pflanzenölen, Haselnüssen, Mandeln, Sonnenblumenkernen und unverarbeiteten Getreidekörnern enthalten.

Fazit

Nachdem die Haare ausgefallen sind, verbleibt die Haarwurzel. Darin bilden sich neue Haare, sodass es zu einer ständigen Reproduktion kommt. Wenn dem Körper nicht genügend wichtige Vitamine zugeführt werden, können die Haarwurzeln in der Folge beschädigt werden, sodass daraufhin keine neuen Haare gedeihen können. Durch den Mangel führt der Körper die wichtigen Stoffe vom Haarboden ab, um sie an anderen Stellen einzusetzen, die noch wichtiger sind. Den Haaren fehlen sie dadurch. Sie benötigen sie jedoch zum Wachstum, sodass sie ausfallen. Das Gute ist, dass der Haarausfall durch eine Umstellung der Ernährung gestoppt werden kann. Sie sollte gesund, ausgewogen und bunt sein.