Haarverpflanzung in Deutschland – wieder mehr Lebensqualität

Haarverpflanzung in Deutschland

Haarausfall und die Folgen in Form von Glatze, Geheimratsecken, Stirnglatze oder einer durchscheinenden Kopfhaut sind für viele Menschen ein schwerwiegendes kosmetisches Problem. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer leiden unter zu dünnem Haar.

Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig. Sind erst einmal kahle Stellen wie eine Glatze entstanden, wachsen dort keine Haare mehr. Hilfe kann die Haartransplantation in Deutschland bringen.

Eigenhaar aus dem Bereich des Kopfes, an dem noch genügend Haare vorhanden sind, wird entnommen und in die kahlen Stellen eingesetzt. Die Haartransplantation kann mit zwei gängigen Methoden ausgeführt werden. Damit der Eingriff erfolgreich ist und das gewünschte Ergebnis eintritt, kommt es auf das richtige Verhalten nach der Haartransplantation an.

Prominente und ihre Haarverpflanzung

Prominente machen es vor: Sie stehen im Rampenlicht und möchten attraktiv aussehen. Während einige zu ihrer Haartransplantation stehen, versuchen andere, die Operation zu verleugnen. Der bekannte italienische Politiker Silvio Berlusconi ist ein Beispiel für eine Haartransplantation. Noch im hohen Alter ließ er sich Haare transplantieren.

Er hatte eine großflächige kahle Stelle mit Eigenhaar auffüllen lassen. Die Haarlinie wirkt nach der Transplantation sehr unnatürlich.

Deutlich natürlicher wirkt der FDP-Politiker Christian Lindner. Bei ihm waren die kahlen Stellen vor der Operation kaum wahrzunehmen. Es ist kaum erkennbar, dass er eine Haartransplantation hinter sich hat. Schauspieler und Musiker leiden besonders unter kahlen Stellen und unterziehen sich daher einer Transplantation.

Beispiele dafür sind die Sänger Elton John und Robbie Williams, die offen zu ihrer Transplantation stehen. Die Schauspieler Mel Gibson, Jamie Foxx und Matthew McConaughey haben im reifen Alter volleres Haar als früher. Sie versuchen, die Transplantation zu verleugnen.

Das prominenteste deutsche Beispiel für eine Haartransplantation ist der frühere BVB-Trainer Jürgen Klopp, der jetzt den FC Liverpool trainiert und sich im Jahr 2013 die Haare transplantieren ließ. Das Ergebnis wirkt natürlich, da bei ihm zuvor kaum kahle Stellen zu sehen waren. Sein Grund für die Transplantation waren dünner gewordene Haare am Hinterkopf.

Von Jürgen Klopp ließ sich auch Christoph Metzelder inspirieren, der unter seinen Geheimratsecken litt und nicht irgendwann eine Glatze wie Pep Guardiola haben wollte. Auch der englische Fußball-Star Wayne Rooney ließ sich Haare transplantieren.

Wann kommt eine Haarverpflanzung in Frage?

Wann kommt eine Haarverpflanzung in Frage

Haarausfall hat viele Ursachen. Am häufigsten ist der erblich oder hormonell bedingte Haarausfall, der als androgenetische Alopezie bezeichnet wird. Die Haarwurzeln reagieren empfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron und fallen aus. Bei Männern macht sich dieser Haarausfall mit einem zurückweichenden Haaransatz, Geheimratsecken oder einer Glatze bemerkbar.

Leiden Sie unter einem dieser Probleme und hatten bereits Ihr Vater, Großvater oder Onkel eine Glatze, dann ist Ihr Haarausfall sicher erblich. Auch Frauen können unter einem erblich bedingten Haarausfall leiden, doch bekommen sie keine Glatze. Das Haar wird insgesamt dünner, bis letztendlich die Kopfhaut sichtbar wird.

Kreisrunder Haarausfall macht sich durch kreisförmige, scharf begrenzte kahle Stellen bemerkbar. Er kann durch die Einnahme verschiedener Medikamente, Krankheiten oder psychischen Stress hervorgerufen werden.

Ein diffuser Haarausfall wird als Effluvium bezeichnet und äußert sich durch immer dünner werdendes Haar. Die Ursachen von Haarausfall können auch eine extrem ungesunde Ernährung, Stress, ein Ungleichgewicht der Hormone oder verschiedene Krankheiten sein.

Um den Haarausfall zu bekämpfen, gilt es, bei der Ursache anzusetzen. Ist Stress die Ursache, kommt es auf Stressbewältigung und Stressabbau an. Ein Ungleichgewicht der Hormone bei Frauen wird hormonell behandelt. Mit einem Haarwuchsmittel, das auf die Kopfhaut aufgetragen wird, können Sie einem Haarausfall entgegenwirken.

Es ist jedoch nicht immer möglich, den Haarausfall zu bekämpfen. Haben sich erst kahle Stellen gebildet oder ist das Haar extrem dünn geworden, schreitet dieser Haarausfall immer weiter fort und ist nicht mehr aufzuhalten. In solchen Fällen kommt eine Haartransplantation in Frage. Es ist jedoch nicht möglich, eine große Glatze mit noch vorhandenen Haaren aus einem kleinen Haarkranz am Hinterkopf aufzufüllen. Die Haartransplantation hat also ihre Grenzen.

Die Vorbereitung auf eine Haarverpflanzung in Deutschland

Denken Sie an eine Haarverpflanzung in Deutschland, sollten Sie zuerst eine geeignete Klinik auswählen. Sie sollten sich über mehrere Kliniken informieren und dabei verschiedene Fragen stellen:

  • Welche Erfahrungen hat die Klinik mit Haartransplantationen?
  • Wie viele Haartransplantationen werden dort jährlich durchgeführt?
  • Welche Methoden werden angewendet?
  • Werden auch Angstpatienten behandelt?
  • Wie sieht die Nachsorge aus?
  • Was kostet dort die Haartransplantation?

In Internetforen können Sie sich mit anderen Patienten, die bereits eine Haartransplantation in Deutschland hinter sich haben, austauschen. Verschiedene einschlägige Internetportale bewerten Ärzte und Kliniken. Dort können Sie nützliche Informationen über die Kliniken finden.
Haben Sie sich für eine Klinik entschieden, erfolgt zur Vorbereitung ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt.

Der Arzt sollte sich ein genaues Bild vom Zustand Ihres Haars machen und Sie über den Verlauf der Operation, die Chancen und die Risiken informieren. Er sollte Sie nach Vorerkrankungen befragen, um zu entscheiden, ob eine Haartransplantation bei Ihnen überhaupt sinnvoll ist.

Sie sollten sich im Vorfeld alle Fragen aufschreiben, die Ihnen unter den Nägeln brennen. Ein guter Arzt wird sich die Zeit nehmen und Sie beraten. Haben Sie einen Termin für die Haartransplantation, kommt es auf die Vorbereitung an.

Etwa eine Woche vor der Haarverpflanzung in Deutschland sollten Sie mit den Vorbereitungen beginnen und

  • eine Woche vor der Transplantation auf Alkohol, Zigaretten und Schmerzmittel verzichten
  • eine Woche vor der Transplantation keine Haarwuchsmittel mehr anwenden
  • eine Woche vor der Transplantation nicht mehr zum Friseur, ins Solarium oder mit ungeschütztem Haar in die Sonne gehen
  • den Arzt, der die Transplantation vornimmt, über die Einnahme von Medikamenten informieren. Eventuell müssen Medikamente abgesetzt werden.
  • etwa zwei Tage vor der Operation keine Haarpflegemittel mehr auftragen
  • einen Tag vor der Operation und am Operationstag auf Kaffee verzichten.

Haartransplantation in Deutschland – Behandlung und Ablauf

FUT-Methode-FUE-Methode

Bevor die Haartransplantation erfolgt, bespricht der Arzt mit Ihnen das gewünschte Ergebnis und die Möglichkeiten. Er zeichnet die gewünschte Haarlinie auf Ihrem Kopf an. Für die Haartransplantation in Deutschland werden zwei gängige Methoden angewendet: Follicular Unit Transplantation (FUT) und Follicular Unit Extraction (FUE). Beide Methoden werden in örtlicher Betäubung ausgeführt.

Die Methode FUT nimmt weniger Zeit in Anspruch als FUE, doch ist sie weniger schonend. Der Vorteil liegt darin, dass der Kopf nicht rasiert werden muss. Lediglich die Entnahmestelle wird rasiert. Aus dem Hinterkopf wird ein bis zu 20 Zentimeter langer und 1 Zentimeter breiter Streifen der behaarten Kopfhaut entnommen.

Die Entnahmestelle wird vernäht, was zu einer bleibenden Narbe führt. Der entnommene Haarstreifen wird in kleine Grafts, die aus mehreren Haarfollikeln bestehen, zerlegt. Die kahlen Stellen werden für die Aufnahme der Grafts vorbereitet. Die Grafts werden in die vorbereiteten Stellen eingepflanzt. Die Erfolgsquote liegt bei dieser Methode bei etwa 90 Prozent.

Die Methode FUE ist schonender, aber zeitaufwendiger als FUT. Der Kopf muss rasiert werden. Aus dem Bereich, auf dem sich Haare befinden, werden mit einer Hohlnadel Grafts entnommen, die aus ein bis fünf Haarfollikeln bestehen. Die Entnahmestellen müssen nicht vernäht werden und heilen narbenfrei ab.

Die kahlen Stellen werden vorbereitet, damit die Grafts eingesetzt werden können. Diese Methode kann noch präziser und schonender erfolgen, wenn ein Haarroboter verwendet wird. Die Erfolgsquote dieser Methode liegt bei 70 bis 80 Prozent.
Müssen viele Grafts transplantiert werden, reicht eine Sitzung für die Haartransplantation nicht aus. Die Haarverpflanzung muss dann in mehreren Sitzungen erfolgen.

Haarverpflanzung in Deutschland bei Männern

Haarverpflanzung in Deutschland bei Männer

Bei Männern wird die Haartransplantation häufiger vorgenommen als bei Frauen. Der Grund dafür ist in den meisten Fällen der erblich bedingte Haarausfall. Umso früher Sie sich für die Haartransplantation in Deutschland entscheiden, desto besser wird das Ergebnis und desto weniger Haare müssen verpflanzt werden.

Schreitet der Haarausfall erst weiter fort, da die Glatze immer größer wird und sich letztendlich nur noch ein kleiner Haarkranz am Hinterkopf befindet, ist eine Haartransplantation zwar möglich, doch kann nicht mehr der komplette kahle Bereich aufgefüllt werden. Die Haartransplantation bei Männern kann auch bei einem kreisrunden Haarausfall vorgenommen werden. Welche Methode bei Ihnen angewendet wird, liegt in der Entscheidung des Arztes.

Haarverpflanzung in Deutschland bei Frauen

Eine Haarverpflanzung in Deutschland ist auch bei Frauen möglich, doch wird sie seltener ausgeführt. Bei Frauen kommt eine Haartransplantation in Frage, wenn der Haarausfall nicht mehr medikamentös behandelt werden kann. Der Haarausfall macht sich bemerkbar, wenn mindestens 50 Prozent der Haare ausgefallen sind. Er kann sich bei Frauen durch immer dünner und lichter werdendes Haar äußern, durch das die Kopfhaut sichtbar wird.

Der Bereich um den Mittelscheitel wird immer dünner. Bei einigen Frauen kann auch der Haaransatz zurückweichen. Auch ein kreisrunder Haarausfall kann bei Frauen auftreten und ein Grund für eine Haartransplantation sein. Wird das Haar immer dünner, sollten Sie rechtzeitig an eine Haartransplantation denken. Die Haartransplantation kann nur dann ausgeführt werden, wenn noch genügend passendes Haar an anderen Kopfstellen verfügbar ist.

Der Arzt entscheidet, ob die Transplantation bei Ihnen in FUT oder FUE vorgenommen wird. Entscheidet sich der Arzt für FUE, ist er bestrebt, die Haare aus dem Hinterkopf zu entnehmen, da dort die Haare zumeist noch am kräftigsten wachsen. Da ein kahlrasierter Kopf für Frauen eine Belastung ist, müssen die Haare lediglich im Entnahmebereich kurzgeschnitten werden. Eine vollständige Rasur erfolgt nur dann, wenn die Haare für die Methode FUE nicht anders verfügbar sind.

Die Haartransplantation – ein Routineeingriff

Die Haartransplantation - ein Routineeingriff

Im Netz geistern noch immer Posts herum, dass Menschen bei einer Haartransplantation höllische Qualen erlitten und noch einige Zeit nach dem Eingriff starke Beschwerden hatten. Sie sollten solchen Meldungen keinen Glauben schenken. Es kann immer wieder einmal vorkommen, dass ein Patient Beschwerden hat oder dass es zu Komplikationen kommt.

Das ist bei einer Haartransplantation in Deutschland jedoch eher unwahrscheinlich, da es sich um einen Routineeingriff handelt. Mittlerweile verfügen die Ärzte in Deutschland über umfangreiche Erfahrungen mit Haartransplantationen. Die Methoden wurden im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt, sodass die Haartransplantation inzwischen deutlich präziser und schonender abläuft.

Der Heilungsprozess nimmt etwa 14 Tage in Anspruch, kann jedoch mit der richtigen Verhaltensweise noch verkürzt werden. Eine Haartransplantation gehört zu den risikoärmsten schönheitschirurgischen Eingriffen überhaupt. Da sie in Lokalanästhesie ausgeführt wird, besteht nicht das Risiko einer Narkose.

Haarverpflanzung in Deutschland – Risiken

Eine Haartransplantation in Deutschland ist ein chirurgischer Eingriff und so wie jede Operation nicht ohne Risiken. Rötungen, Schwellungen und Berührungsschmerz im Entnahme- und Transplantationsbereich sind völlig natürlich und verschwinden etwa 14 Tage nach dem Eingriff wieder. Kurz nach der Operation kann es zu Schwellungen im Bereich von Stirn und Augen kommen.

Das können Sie vermeiden, indem Sie ein Stirnband tragen. Diese Schwellungen können auftreten, wenn das örtliche Betäubungsmittel entweicht. Bevor die Haarverpflanzung in Deutschland durchgeführt wird, informiert Sie der Arzt über die Risiken, die jedoch selten sind. Das Risiko, dass die transplantierten Haarfollikel nicht anwachsen, ist äußerst gering.

Es kann zu Infektionen im Entnahme- oder Transplantationsbereich kommen, doch ist das nur der Fall, wenn unsauber gearbeitet wird. Auch dann, wenn der Entnahme- oder Transplantationsbereich mit schmutzigen Händen berührt wird und wenn mit den Fingernägeln gekratzt wird, kann es zu Infektionen und zum Ausfallen der Transplantate kommen.

Im Entnahmebereich der Haare kann ein Shock Loss auftreten. Die Haare um die Entnahmestelle fallen aus, doch wachsen die Haare nach einiger Zeit wieder nach. Mit der richtigen Hygiene, dem strikten Befolgen der Anweisungen des Arztes und dem richtigen Verhalten nach der Haartransplantation können Sie die Risiken nach der Operation weitgehend reduzieren.

Haarverpflanzung in Deutschland – Kosten

Haarverpflanzung in Deutschland - Kosten

Was eine Haarverpflanzung in Deutschland kostet, hängt davon ab, welche Methode angewendet wird und in welchem Umfang Haare transplantiert werden müssen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Haartransplantation nur in wenigen Ausnahmefällen, wenn der Haarverlust zu großen psychischen Problemen führt oder wenn Verletzungen wie großflächige Verbrennungen oder eine Hautkrankheit vorliegen.

Wie hoch die Kosten für eine Haartransplantation sind, hängt auch von der Klinik ab. Sie sollten sich jedoch bei der Wahl der Klinik nicht von einem günstigen Preis blenden lassen. Wichtig ist die Erfahrung der Klinik bei der Ausführung solcher Operationen. Entscheiden Sie sich für eine Haartransplantation in Deutschland, sind die Kosten höher als in der Türkei.

Gründe für die hohen Kosten einer Haarverpflanzung in Deutschland sind der hohe Lebensstandard, entsprechend hohe Löhne und Gehälter und ein sehr hoher medizinischer und hygienischer Standard. Müssen nur kleine Stellen aufgefüllt werden, liegen die Kosten bei mindestens 2.000 Euro. Bei Geheimratsecken ist mit Kosten von 2.200 bis 7.500 Euro zu rechnen.

Die Kosten für eine Haartransplantation bei einer Glatze liegen bei 11.000 bis 30.000 Euro. Die Kosten können nach der benötigten Zahl der Grafts berechnet werden. In den Kosten sind das Vorgespräch mit dem Arzt, das örtliche Betäubungsmittel und die eigentliche Operation enthalten. Die Transplantation kann ambulant ausgeführt werden.

 

Haarverpflanzung in Deutschland – Vorteile und Nachteile

Die Haarverpflanzung in Deutschland hat Vorteile, aber auch einige Nachteile. Zu den Vorteilen gehören

  • Verbesserung des Selbstwertgefühls durch ein attraktiveres Erscheinungsbild
  • kein psychischer Druck mehr, wenn die kahlen Stellen aufgefüllt werden
  • natürliches Ergebnis, da es sich um Eigenhaar handelt und die Methoden präzise erfolgen
  • kein Ausfall der transplantierten Haare, da diese Haare resistent gegen das Hormon Dihydrotestosteron sind
  • kann auch bei großflächigem Haarausfall erfolgen.

Die Nachteile der Haartransplantation liegen in

  • hohen Kosten
  • Operation verläuft nicht völlig ohne Schmerzen
  • Eingriff erstreckt sich über mehrere Stunden
  • Narbenbildung bei der Methode FUT
  • Endergebnis wird erst nach mehreren Monaten sichtbar.

Entscheiden Sie sich für eine Haartransplantation in Deutschland, sollten Sie die Vorteile und die Nachteile gegeneinander abwägen. Die Vorteile überwiegen jedoch.

Korrektur einer Haarverpflanzung ist möglich

Korrektur einer Haarverpflanzung

Eine Haartransplantation kann aus verschiedenen Gründen missraten. Das ist dann der Fall, wenn die Transplantation nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde, eine veraltete Methode angewendet wurde oder wenn die transplantierten Haare nicht angewachsen sind. Eine Korrektur ist in solchen Fällen möglich.

Ein unnatürliches Erscheinungsbild der Haare, eine unnatürliche Anwachsrichtung oder eine unnatürliche Haarlinie sind Gründe für eine Korrektur. Wie die Korrektur erfolgt, hängt davon ab, welches Problem bei Ihnen vorliegt. Sind die Transplantate nicht angewachsen oder ausgefallen, kann die Transplantation erneut erfolgen, wenn noch genügend Eigenhaar vorhanden ist. In einigen Fällen kann die vordere Haarlinie rekonstruiert werden.

Für eine Korrektur bestehen einige Grenzen:

  • nicht mehr genügend Eigenhaar vorhanden
  • Puppenkopfeffekt, wenn zu viele Grafts in der vorderen Haarlinie eingesetzt wurden
  • falscher Anwuchswinkel, wenn die transplantierten Haare entgegengesetzt zu den noch vorhandenen Haaren wachsen
  • Hautstruktur ist im Transplantationsbereich durch die Transplantation bereits stark geschädigt.

Nicht immer ist eine Korrektur bei diesen Faktoren ausgeschlossen, doch kann sie sich als schwierig erweisen.
Der Arzt entscheidet, ob und in welchem Maße eine Korrektur möglich ist.

Haarverpflanzung in Deutschland bei Angstpatienten

Manche Menschen haben bereits Angst, wenn sie das Wartezimmer einer Arzt- oder Zahnarztpraxis betreten. Sie haben Angst vor den Schmerzen bei einer Behandlung. Häufig haben sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen bei einer medizinischen Behandlung gemacht. Solche Ängste halten viele Menschen mit Haarproblemen von einer Haartransplantation ab.

Allerdings können auch Angstpatienten eine Haartransplantation in Deutschland erhalten. Da die Haartransplantation in örtlicher Betäubung erfolgt, verläuft sie schmerzarm. Sie spüren lediglich die Spritzen bei der Betäubung und den Druck bei der Entnahme und Transplantation der Haare. Viele Menschen haben bereits Angst vor den Spritzen bei einer örtlichen Betäubung.

Auch ihnen kann geholfen werden. Die Lokalanästhesie kann mittlerweile ohne Nadeln erfolgen. Dabei wird ein spezielles System angewendet, mit dem das Lokalanästhetikum mit Druck unter die Kopfhaut gebracht wird. Sie verspüren nicht den Schmerz des Einstichs, sondern nur einen leichten Druck. Diese Methode hat noch einen weiteren Vorteil. Da keine Einstiche erfolgen, bilden sich keine Wunden. Das Infektionsrisiko ist deutlich geringer.

Auch die Angst vor der Betäubung ohne Nadeln und vor möglichen Schmerzen während der Operation kann Ihnen genommen werden. Mit der Analogsedierung können Sie in einen Dämmerschlaf versetzt werden. Dieser Dämmerschlaf ist nicht mit einer Narkose zu verwechseln. Das Sedativum wird Ihnen in den Arm gespritzt. Das Nervensystem ist gedämpft. Sie spüren die örtliche Betäubung und die eigentliche Operation kaum.

Gehören Sie zu den Angstpatienten, sollten Sie den Arzt darüber informieren, damit er für die entsprechenden Maßnahmen sorgen kann.

Verhalten nach einer Haarverpflanzung

Verhalten nach einer Haarverpflanzung

Nach der Haarverpflanzung sind Rötungen, Schwellungen und Empfindlichkeit bei Berührung völlig normal. An den Entnahme- und Transplantationsstellen bilden sich Krusten, die nach 10 bis 14 Tagen abfallen. Etwa zwei bis sechs Wochen nach der Transplantation fallen die transplantierten Haare aus, was Sie nicht beunruhigen sollte.

Das ist normal, da die Haarfollikel in die Ruhephase gehen. Die Haare wachsen an den transplantierten Stellen etwa nach drei Monaten wieder nach. Zuerst sind sie nur dünn, doch dann kräftigen sie sich und werden voller. Ungefähr nach einem Jahr ist das endgültige Ergebnis der Transplantation sichtbar.

Mit dem richtigen Verhalten nach der Haarverpflanzung können Sie selbst entscheidend den Heilungsprozess beeinflussen und zu einem guten Ergebnis beitragen.

  • Am Tag der Transplantation sollten Sie auf Kaffee und Alkohol verzichten.
  • Nach der Transplantation sollten Sie ein Stirnband tragen, um Schwellungen beim Entweichen des Betäubungsmittels zu vermeiden.
  • Zum Schlafen verwenden Sie ein Nackenkissen, damit die Entnahme- und Transplantationsstellen nicht mit dem Kopfkissen in Berührung kommen.
  • Auch wenn es juckt, dürfen Sie nicht kratzen, da die Transplantate ausfallen können und da es zu Infektionen kommen kann.
  • Sie dürfen sich zum ersten Mal 48 Stunden nach der Transplantation die Haare waschen. Sie tragen zuerst eine Lotion auf, die Sie 45 Minuten einwirken lassen. Anschließend spülen Sie die Lotion mit lauwarmem Wasser und niedrigem Wasserdruck aus. Sie tragen ein Shampoo auf und spülen es aus. Dabei dürfen Sie nicht reiben. Zum Abtrocknen verwenden Sie ein weiches Tuch.
  • In der ersten Woche nach der Transplantation sollten Sie jeden Tag die Lotion auftragen und die Haare waschen. In der zweiten Woche sollte die Lotion zweimal am Tag aufgetragen und das Haar zweimal täglich gewaschen werden.
  • Sie können zwei Wochen nach der Operation wieder Ihr gewohntes Shampoo verwenden und auf die Lotion verzichten. Das Haar sollte noch nicht geföhnt werden.
  • Bis zu einer Woche nach der Transplantation sollten Sie keinen Geschlechtsverkehr haben und keinen Sport treiben. Körperliche Anstrengungen sollten Sie im ersten Monat vermeiden.
  • Sie sollten mindestens einen Monat lang nicht in die Sauna und ins Solarium gehen. Der Kopf muss vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Fazit: Mehr Lebensqualität mit der Haarverpflanzung in Deutschland

Eine Haarverpflanzung in Deutschland kann angewendet werden, wenn der Haarausfall medikamentös nicht behandelt werden kann und kahle Stellen vorhanden sind. Die Haartransplantation kann mit den Methoden FUT und FUE erfolgen. Die Risiken sind bei einer Haartransplantation in Deutschland nur gering, da es sich um einen Routineeingriff handelt.

Die Ärzte haben bereits umfangreiche Erfahrungen mit solchen Operationen. Mit dem richtigen Verhalten nach der Operation können Sie zu einer schnelleren Heilung und einem guten Ergebnis beitragen. Für Angstpatienten können die Injektion des Betäubungsmittels ohne Nadeln und eine Sedierung erfolgen.


 
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